Seit über einer Woche will ich diesen Blogartikel schreiben. Umso länger ich auf die perfekte Gelegenheit warte, um in Ruhe an diesem Text zu schreiben, desto weniger kommt sie. So schreibe ich jetzt – mit meiner tollen neuen Schreib-App iA Writer – auf dem Handy statt am PC. Mit satt gestilltem Baby auf dem Arm, kurz vorm Schlafen gehen. Denn: Der perfekte Moment wird nicht kommen.

Spoiler: Ich verrate dir am Ende des Artikels, welche fünf Angebote du 2021 von mir erwarten darfst – unter anderem ein Content-CoWorking und Website-Templates“. Aber erstmal erkläre ich dir meinen Weg dorthin.

Go with the flow

Wie möchte ich mein Business führen? Diese Frage treibt mich schon länger um. Mit Perfektionismus und „ich muss jetzt diesen Artikel schreiben“ oder in meiner Energie und intuitiv? Klar, allein vom Flow kann keiner leben, und ich bin kein Fan der viel zitierten „Leichtigkeit“ – die bezahlt mir nämlich meine Rechnungen nicht.

Sind wir doch mal ehrlich: Business ist Arbeit und Arbeit heißt, auch mal Überstunden zu machen. Wenn es mich packt, vergesse ich gerne die Zeit und sitze einige Stunden länger als gedacht an einer Website. Oder wie jetzt an diesem Artikel. Das ist auch gut so. Wichtig für mich ist, dass unterm Strich die Balance stimmt. Daran darf ich allerdings noch arbeiten.

Regelmäßig reflektieren

Ich bin keine Freundin von „guten Vorsätzen“, doch ich ziehe regelmäßig Bilanz und reflektiere. Das macht natürlich auch zum Jahreswechsel Sinn. Vor allem nach DEM Jahr (wir wissen alle was ich meine) und nach dem ersten dreiviertel Jahr meiner Selbständigkeit.

Fünf Fragen fürs Business

Folgende fünf Fragen habe ich mir Ende 2020 gestellt:

  • Wo stehe ich? Bin ich noch auf Kurs?
  • Was lief gut, was schlecht, was darf gehen, was bleiben?
  • Mit wem möchte ich arbeiten?
  • Wie möchte ich arbeiten?
  • Was mache ich am liebsten? Was macht mir Freude?

Ich beantworte die Fragen gerne schriftlich, intuitiv und aus dem Bauch heraus.

Wie möchtest du arbeiten? 
Wo stehe ich? Bin ich noch auf Kurs?
Was lief gut, was schlecht, was darf gehen, was bleiben?
Mit wem möchte ich arbeiten?
Wie möchte ich arbeiten?
Was mache ich am liebsten? Was macht mir Freude?

Meine persönliche Bilanz

Wo stehe ich, was bleibt, was geht?

Ich bin Anfang 2020 losgezogen, um wundervolle Frauen auf dem Weg in ihr Business mit einer Website zu begleiten. Das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens und darf so weitergehen. Insofern bin ich auf jeden Fall „on track“, ich würde sogar sagen, ich nehme gerade erst Fahrt auf. Geklärt ist auch mit wem ich arbeiten möchte: Mit Frauen, die eine Vision haben. Mit Frauen, die sichtbar werden, ihr eigenes Ding machen und etwas in der Welt bewegen wollen.

Für sie sind meine Website-Pakete, die super gut liefen. Sie dürfen bleiben. Ich passe sie laufend an, es kam auch ein neues, kleineres Paket – der Quickstart – dazu. Gehen darf der Website-Check. Komplett neu kommt CoWorking dazu. Unten dazu mehr.

Wie oder doch eher „wann“?

Die Frage nach dem wie wird mich noch länger begleiten. Gleich im Januar musste ich mich von der gewohnten Struktur, vormittags arbeite ich, nachmittags kümmere ich mich um die Mädels, verabschieden. Nicht wegen des Babys, sondern wegen der Pandemie. Erste Reaktion: Widerstand. Aber es hilft nix, ich habe mich gedanklich von dem Gewohnten befreit, arbeite nun flexibler, auch mehr abends und mal am Wochenende. Dabei merke ich: Es tut mir sogar gut und entspricht mir mehr! Manchmal ist das Gewohnte nicht unbedingt das Beste.

„Wie“ heißt für mich auch: Ich arbeite in meinem Kreativzimmer, umgeben von all den Dingen, die ich liebe: Bücher, Kristalle, Notizhefte, Farben, Kerzen & Musik und den Blick auf den Wald.

So möchte ich in 2021 arbeiten

All das brauche ich, damit meine Kreativität fließen kann. 2021 möchte ich mehr auf meine Energie und mein Bauchgefühl achten. Das heißt für mich vor allem: kleinere Schritte und mehr Spielraum für Unvorhergesehenes lassen. Ich setze mir weniger große Ziele, dafür möchte ich mehr in die Umsetzung gehen. Ich neige sonst zum Zerdenken und „Zerplanen“. Außerdem habe ich dadurch mehr Raum für meine eigene Kreativität und neue Ideen. Ich arbeite nicht gerne stur einen Plan ab. Wenn ich eine neue Idee habe, möchte ich sie umsetzen, und nicht warten müssen bis ein anderen Plan abgearbeitet ist. Ein durchgetakteter Jahresplan funktioniert für mich daher nicht.

Ich habe intuitives Malen für mich entdeckt, möchte mehr Lesen und Schreiben. Das geht nur, wenn ich Luft habe. Wichtig: Ich möchte weniger allein arbeiten, mehr mit Kolleg:innen in den Austausch gehen, mehr gemeinsam arbeiten. Stichwort: CoWorking.

Vom Tüfteln und der Liebe zum Detail

Eng mit dem „wie“ ist die Frage, was mir am meisten Freude bringt, verbunden. Das sind zum einen technische Tüfteleien (ich gebe nicht eher nach bis alles funktioniert) und zum anderen die kreative Arbeit: Designs, Farbkonzepte, Bilderwelten entwickeln, den passenden Design-Rahmen erstellen und all die kleinen Details kreieren, die jede Website so einzigartig machen. Nicht fehlen darf der Austausch mit meinen wunderbaren Kund:innen. Ich liebe es in den Gesprächen genau hinzuhören und herauszufinden, was die Essenz deren Arbeit ist, und diese in ein Design zu übersetzen.

Was nehme ich nun daraus mit? Was heißt das alles für meine Angebote 2021?

Was du in 2021 von mir erwarten darfst

Ich habe es mehrmals angesprochen: Mehr Gemeinschaft statt Einzelkämpfer – ich möchte ein Website-und Content-CoWorking ins Leben rufen, wo du regelmäßig an den Inhalten deiner Website oder Angeboten arbeiten kannst – mit meiner Unterstützung. Außerdem wird es Gruppen-Workshops zu bestimmten Themen geben. Eventuell verknüpft mit den CoWorkings.

Coming Soon: Content- & Website CoWorking. Jetzt zum Newsletter anmelden und den Start nicht verpassen.

Über kurz oder lang möchte ich fertige Templates für dich kreieren – für deine Website, für Landingpages oder Social Media.

Ich möchte dir eines meiner liebsten Tools, das Journaling, näher bringen. Und selber mehr Schreiben, dazu werde ich meinen Blog endlich richtig starten und dort veröffentlichen was mir so in den Sinn kommt. Neben ganz viel wertvollem Wissen rund um Webdesign & Content Marketing natürlich. Du kannst also auch Persönliches, Impulse und kurze Texte dort lesen. Ich freu mich drauf. Du auch?

Und damit verabschiede ich mich nun ins Bett und sage: Gute Nacht und bis bald.

Dein  DesignLetter

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